Die Entwicklung des Marien Hospitals

Marien-Hospital

Die Gründung der Gemeinde St. Clemens und des Marien Hospitals ist vor allem der Tatkraft eines Mannes zu verdanken: Pfarrer Wilhelm Vogt. Als 26-jähriger kam er im April 1865 in die junge Missionsgemeinde der katholischen Arbeiter in Hombruch und Barop, die sich im Gasthaus Kugel gegründet und niedergelassen hatte.
Hombruch war nur spärlich besiedelt. Durch die Gründung neuer Industrien in der Umgebung siedelten sich immer mehr Bergleute und Hüttenarbeiter in Hombruch an.

1866 begann dank der Bemühungen des jungen Priesters an der heutigen Deutsch-Luxemburger-Straße der Bau eines Missionshauses. Zum Dank an den Gönner wurde die neue Pfarrei nach dem Namenspatron des Freiherrn von Romberg, dem Heiligen Clemens, benannt. 1870 wurde der Grundstein für die St.-Clemens-Kirche gelegt. Die Ziegel dafür wurden in einem Feldofen auf einem Grundstück an der Behringstraße gebrannt, das die Gemeinde 1868 erworben hatte.
Es sollte zwei Jahre später erneut sinnvoll genutzt werden - als Standort für das Marien Hospital.

Marien-Hospital Aussen-Ansicht

Am 8. November 1872 zogen die ersten Schwestern aus dem Orden des Heiligen Vincenz in das erst halb fertige Krankenhaus ein, das zunächst 43 Betten zählte. Schon wenige Jahre später verfügte das Krankenhaus über rund 260 Betten.

Am 8. November 1972 feierte das Marien Hospital sein 100-jähriges Bestehen. 1978 fand die Übernahme des St.-Bonifatius-Meta-Klöckner-Krankenhauses in Kirchhörde statt. Es wurde zur Betriebsstätte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit Tagesklinik und einer internistischen Station.

Heute verfügt das Krankenhaus über zwei Fachabteilungen, die Klinik für Innere Medizin und die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Seit dem 01.01.2000 ist die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH (Kranken- und Pflegeeinrichtungen) Trägerin des Marien Hospitals.
Im Jahr 2005 sind die Betriebsstätten Kirchhörde und Hombruch nach 34 Jahren wieder am Standort in Hombruch zusammengeführt.